Kalkanwendung/Wald

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Hochwertiger Kohlensauerer Magnesiumkalk kann bei guter Erschließung des Reviers mit Hochleistungsverblasegeräten ausgebracht werden.
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In unwegsamen Gelände wird die Bodenschutzkalkung mit Hubschraubern durchgeführt.
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Bei Flächen mit nahegelegenen Landeplätzen können auch spezielle Agrarflugzeuge (Dromedare) eingesetzt werden.

Die Bodenschutzkalkung im Wald ist auf allen Standorten mit basenarmen Ausgangsgestein von großer Wichtigkeit.
Durch die Einbringung von Calcium- und Magnesiumcarbonat wird der weitere Säureeintritt unterbunden. Kalk und Magnesium sind darüber hinaus für die Verbesserung der Standortverhältnisse (Boden- und Humusqualität), die Versorgung des Bestandes mit den Nährelementen Calcium und Magnesium und für die Stabilität von Waldökosystemen sehr wichtig.

Die  Bodenschutzkalkung hat eine wichtige Funktion zum Schutz des Nahrungsmittels Wasser. Sie wird in den Bundesländern in unterschiedlicher Weise mit öffentlichen Geldern gefördert.

In Bayern gibt es das Waldförderungsprogramm 2007 (WALDFÖPR 2007). Hier können im Rahmen einer Anteilsfinanzierung 80% von max. 200,- €/ha gefördert werden. 20% der Kosten und die gesetzliche Mwst. müssen vom Antragssteller aufgebracht werden.

Im Regelfall werden 3 bis max. 4,5 Tonnen Kohlensaurer Magnesiumkalk je Hektar ausgebracht.